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Quelle: © istock.com/Brian A Jackson

Gesundheit

Gesundheit ist ein zentrales Bedürfnis des menschlichen Lebens und Gesundheitsschutz eine wichtige Verantwortung wirtschaftlichen Handelns und der Politik. Gesundheit ist bestimmt von genetischen Voraussetzungen und Lebensgewohnheiten.

Sie ist aber auch gefährdet durch eine Vielzahl von physikalischen, chemischen und biologischen Umweltfaktoren, die zu akuten Vergiftungen, übertragbaren Krankheiten und chronischen Störungen führen können. Wichtige Krankheitsbilder wie Allergien, Störungen des Immunsystems, Krebs, Lungen- oder Herz-Kreislaufkrankheiten, Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und der neurologischen Entwicklung gehören dazu.

Neben dem Zustand der Umweltmedien sind Arbeits- und Wohnbedingungen, Ernährung, Einkommen und Klimawandel, ein stabiles Öko-System sowie eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen weitere wichtige Faktoren.

Sicherung der Gesundheit und Gesundheitsförderung haben deshalb viele Facetten und erfordern Maßnahmen und eine Zusammenarbeit von zahlreichen Politikbereichen. So gibt es insbesondere enge Zusammenhänge zwischen Gesundheits- und Umweltschutz. Zusätzlich spielen aber auch der Arbeitsschutz, der Bildungs- und Forschungssektor, Sozial- und Industriepolitik auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene eine wichtige Rolle. Zum Schutz vor Gesundheitsrisiken braucht es gesicherte Erkenntnisse über den Gesundheitszustand der Bevölkerung sowie über die Wirkung von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit.

Unsere Expertise

Im Geschäftsbereich Gesundheit liegen unsere Schwerpunkte in den Bereichen Umweltpolitik, Gesundheitspolitik und öffentliches Gesundheitswesen.

Wir bieten wissenschaftliche Unterstützung und Lösungen für Fragen der Bevölkerungsgesundheit, der Gesundheitsinformation und der Risikobewertung im Lebensmittel-, Produkt- und Chemikalienbereich.

Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt sehen wir außerdem in Themen des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsrisiken mit Bezug zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, gefährlichen Chemikalien-, Pestizid- und Abfallmanagement, Klimawandel, Bau und Energiemanagement wo es starke Vernetzungen mit anderen Geschäftsbereichen gibt.

Wesentliche Beratungsleistungen sind:

  • Forschung und Untersuchungen zu den gesundheitlichen Folgen von Umweltstressoren
  • Krankheitsgefahren infolge des Klimawandels
  • Abschätzung umweltbedingter Gesundheitsrisiken
  • Bestandsaufnahme und Entwicklung von Humanbiomonitoring-Programmen
  • Identifikation neuer Risiken und Belastungstrends
  • Erarbeitung von Managementoptionen und Politikempfehlungen
  • Verfassen von Informationsmaterial
  • Risikobewertung, Risikomanagement, und Risikokommunikation
  • Unterstützung von Indikatorentwicklung
  • Konzeption von Forschungsschwerpunkten
  • Koordination von Forschungsprojekten
  • Sozio-ökonomische Analyse im Zusammenhang mit Zulassungsverfahren
  • Risiko- und Kostenbewertungen im Zusammenhang mit Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
  • Empfehlungen zur Expositionsprophylaxe

Der Schwerpunkt der Tätigkeiten von BiPRO liegt auf nationaler und europäischer Ebene. Daneben arbeiten wir für Unternehmen und Verbände sowie auf internationaler Ebene für die WHO und das Sekretariat des Stockholmer Übereinkommens.

Unsere Leistungen erbringen wir überwiegend in Deutsch und Englisch. Zusätzliche Arbeitssprachen sind darüber hinaus Französisch, Spanisch und Niederländisch.

Ausgewählte Referenzprojekte:

  • Auswirkungen eines verbindlichen europäischen Grenzwertes für Quarzfeinstaub – eine Sozio-ökonomische Analyse (Europäischer Verband der Siliziumproduzenten (EUROSIL)
  • Wirkungen von Umwelthormonen (endokrinen Disruptoren) auf die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland (Umweltbundesamt (UBA))
  • Erarbeitung eines synoptischen und bewertenden Vergleichs von Programmen und Strategien europäischer Länder zu Umwelt und Gesundheit und Identifizierung geeigneter Handlungsfelder für Deutschland (UBA)
  • Bewertung des Stands der Technik für Humanbiomonitoring von Chemikalien und seine Anwendung in der Bewertung der Humanexposition im Rahmen der Lebensmittelsicherheit
    (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA))
  • COPHES – Europäische Koordinationsmaßnahme in Bezug auf Human-Biomonitoring (FP7)
    (Europäische Kommission, GD Forschung und Innovation)
  • Ausarbeitung des Biomonitoring-Besprechungsberichts – Grundlagenindikatoren für die Exposition gegenüber chemischen Schadstoffen (Weltgesundheitsorganisation (WHO))
  • Entwicklung eines kohärenten Konzepts für die biologische Überwachung des Menschen in Europa
    (Experten-Team zur Unterstützung von BIOmonitoring in Europa – ESBIO)
    (Europäische Kommission, GD Forschung und Innovation)
  • Wissenschaftliche und organisatorische Unterstützung bei der Entwicklung eines kohärenten Ansatzes für das Human-Biomonitoring in Europa
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Studienauftrag für eine umfassende Untersuchung der sozio-ökonomischen, Gesundheits- und Umweltauswirkungen einer möglichen Gemeinschaftsinitiative zum Schutz der EU Beschäftigten im Gesundheitswesen vor durch Blut übertragbaren Infektionen durch Verletzungen durch Nadelstiche oder andere scharfe/spitze Instrumente
    (Europäische Kommission, GD Beschäftigung, Soziales und Integration)
  • Bericht über die Umsetzung der Empfehlung des Rates zu der Exposition der Öffentlichkeit gegenüber elektromagnetischer Felder (1999/519/EG) in den EU-Mitgliedstaaten
    (Europäische Kommission, GD Gesundheit und Verbraucher)
  • Rahmenvertrag der die Bereitstellung von externem Fachwissen auf dem Gebiet der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz umfaßt (Europäisches Parlament)
  • Unterstützung bei der europäischen und internationalen Arbeit an persistenten organischen Schadstoffen (POPs) (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Ermittlung von Expositions- und Verwendungsdaten zur Relevanzanalyse potentiell endokriner Disruptoren – Vorbereitung zur Nominierung als besonders besorgniserregend unter REACH (UBA)
  • Evaluierung von Expositionsdaten – Auswahl, Harmonisierung und Qualitätssicherung von Daten zu POPs (zusätzlich zu Dioxinen und PCBs) sowie zu POP-Kandidaten (UBA)
  • Prüfung und Bewertung der Folgen für Industrie, Verbraucher, menschliche Gesundheit und Umwelt von möglichen Optionen zum Ändern der REACH-Anforderungen für Nanomaterialien (Europäische Kommission)
  • Ad-hoc-Studie zur Förderung der erstmaligen Erstellung der Liste der Kandidaten für eine Substitution gemäß Artikel 80(7) der Verordnung (EG) 1107/2009 zu Pestiziden
    (Europäische Kommission, GD Gesundheit und Verbraucher)
  • Rahmenvertrag für Dienstleistungen zu technischen, wissenschaftlichen, Gesundheits-, Umwelt- und sozio-ökonomischen Fragen bezüglich der Umsetzung der REACH-Verordnung
    (BiPRO als Koordinator eines Konsortiums (ETIREACH))
    (Europäische Kommission, GD Gesundheit und Verbraucher)
  • Studie über vorhandene Überwachungs- Kontrollaktivitäten, Mitteilung der Ergebnisse dieser Tätigkeiten an die Öffentlichkeit und Sensibilisierungsprogramme, die von den Mitgliedstaaten in Kraft gesetzt wurden, über die Auswirkungen der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln auf menschliche Gesundheit und die Umwelt
    (Europäische Kommission, GD Gesundheit und Verbraucher)
  • EU-weite E-PRTR Bestandsaufnahme von Freisetzungen aus diffusen Quellen
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Wirksamkeit der Dampfhemmer bei der Verringerung der Risiken für die menschliche Gesundheit von Abbeizmitteln mit Dichlormethan
    (Europäische Kommission, GD Unternehmen und Industrie)
  • Dioxine und PCBs: Konzentrationen in der Umwelt und Belastung des Menschen in den Beitrittsländern
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Wirksamkeit der bestehenden Maßnahmen und Entwicklung von Optionen zur Verringerung von Umwelt- und Gesundheitseffekten von Dioxinen und PCBs
    (Europäisches Parlament, STOA)
  • Organisation of Regional Conferences on « Environment & Health » – Technical Assistance in the development of « Action Plan 2004-2010 » – Brüssel
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)