Toxic Waste

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Abfallwirtschaft & Ressourcenmanagement

Im Geschäftsbereich Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement umfasst unsere Expertise sowohl die Siedlungsabfallwirtschaft wie auch die Bewirtschaftung gefährlicher Abfälle und Industrieabfälle. Einen inhaltlichen Schwerpunkt sehen wir außerdem in den Wechselwirkungen der Abfallwirtschaft mit anderen Themen wie Industrieanlagen, Arbeitsschutz, Radioaktivität (NORM-Abfälle), allgemeinem und besonderem Chemikalienrecht (z.B. REACH und GHS/CLP), Rohstoffpolitik oder der Landwirtschaft.

Beispiele für unsere Beratungsleistungen umfassen:

  • Expertisen und Gutachten zu technischen und rechtlichen Fragestellungen nationaler und der EU-Abfallpolitik, z.B.
  • Erarbeitung von wissenschaftlich begründeten Schadstoffgrenzwerten in Abfällen;
  • Ermittlung von BVT; Einstufung von Abfällen und Behandlungsverfahren;
  • Abfallverbringungsrecht;
  • Abgrenzung Abfall / Produkt (End-of-waste; Nebenprodukte);
  • Erarbeitung von Entscheidungshilfen; Analyse von technischen und sozio-ökonomischen Auswirkungen von Politikoptionen; Ökobilanzen und Lebenszyklusanalysen der Abfallwirtschaft
  • Fragen zu Umsetzung und Vollzug
  • Fragen zu Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz einschließlich Rohstoffpolitik
  • Ressourcenschonende Landwirtschaft
  • Analyse von Abfallstatistik, Erstellung von Prognosen und Szenarien
  • Abfallwirtschaftspläne und -strategien (inklusive Erstellung und Überprüfung von Abfallwirtschaftplänen)
  • Erarbeitung von Leitfäden und Tools
  • Industrieberatung zu abfallrechtlicher Compliance und Begleitung von Genehmigungsverfahren
  • Kommunikation, Workshops, Training

Unsere Leistungen im Abfall- und Ressourcenbereich können wir auf Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch sowie Serbisch und Kroatisch erbringen.

Ausgewählte Referenzprojekte:

  • Unterstützung der EU-Kommission mit Blick auf Auswertung von Abfallwirtschaftsplänen sowie Stand der Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Innovative Lösungen für Chemikalien – umweltschonender Umgang mit Chemikalien und Abfällen (UNIDO)
  • Analyse von Ressourceneffizienzpotenzialen in KMU der chemischen Industrie (VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH)
  • Strategische Umweltprüfung des Abfallwirtschaftsplans, Teilplan Siedlungsabfälle (Umweltministerium Baden-Württemberg)
  • Unterstützung der EU-Kommission mit Blick auf Maßnahmen der EU als Vertragsstaat des Minamata-Übereinkommens (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Unterstützung des Serbischen Ministeriums für Energie, Entwicklung und Umweltschutz beim Aufbau nachhaltiger Abfallwirtschaftssysteme in Serbien
    (Europäische Kommission, GD Entwicklung und Zusammenarbeit (in Kooperation mit Particip GmbH und Enviroplan))
  • Unterstützung bei der Überarbeitung der Anwendung des aktuellen Regelwerks zur Abfallstatistik in Frankreich (Französischer Abfallwirtschaftsverband (FNADE))
  • Erstellung eines Gutachtens zu den Auswirkungen von REACH auf die Vermarktung von Gärprodukten aus Biogasanlagen (Fachverband Biogas)
  • Prüfung der und Leitfäden zur Umsetzung der EU Abfallgesetzgebung in den Mitgliedstaaten- Rahmenvertrag
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)Projekte die im Ramenvertrag durchgeführt wurden:
  • Erstellung der Leitfäden zur Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG
  • Erstellung der „Leitlinien zur Auslegung der R1-Energieeffizienzformel für Verbrennungsanlagen, deren Zweck in der Behandlung fester Siedlungsabfälle besteht gemäß Anhang II der Richtlinie 2008/98/EG über Abfälle
  • Organisation und Durchführung von Expertenworkshops zur gesetzlichen und praktischen Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie in 15 EU Mitgliedstaaten (DE, UK, NL, DK, SE, AT, RO, LV, EE, SK, HU, MT, PL, LU)
  • Leitfäden zur gesetzlichen Implementierung und praktischen Umsetzung der Abfallverbringungsverordnung (Artikel 18, Anhang 7, Artikel 49 und 50)
  • Überarbeitung des Leitfadens zur Erstellung von Abfallwirtschaftsplänen im Hinblick auf die erweiterten Anforderungen der neuen Abfallrahmenrichtlinie
  • Beteiligung an der Erarbeitung eines Leitfadens zur Erstellung eines Abfallvermeidungsprogramms gemäß Abfallrahmenrichtlinie
  • Identifizierung von und Vorschläge für Mindestbehandlungsstandards für Abfallströme und Behandlungsmethoden, die nicht gemäß IPPC, Artikel 27 geregelt sind (Stakeholder Consultation)
  • Bereitstellung des Forums zur Abfallverbringungsverordnung und Beantwortung der Fragen
  • Ermittlung von potentiell POP-haltigen Abfällen und Recyclingstoffen (Umweltbundesamt (UBA))
  • Erstellung eines Abfallwirtschaftsplans (Teilplan Siedlungsabfälle) für das Land Baden-Württemberg
    (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Baden- Württemberg)
  • Beratungsdienstleistungen zur Klassifizierung von verschiedenen Abfallströmen laut EU Gesetzgebung und EU Abfallkatalog (Umweltministerium Israel (IMEP))
    (in Zusammenarbeit mit ETHOS Consulting, Hod HaSharon))
  • Studie zu den größten Lücken im Management von Verpackungsmaterial
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
    (in Zusammenarbeit mit IMARES und National Cleaner Production Centres)
  • Unterstützung der Mitgliedstaaten in der Verbesserung der Abfallwirtschaft auf Basis einer Analyse der nationalen Performance (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Auswertung der nationalen Berichte zur Umsetzung der EU Abfallgesetzgebung, einschließlich der Abfallverbringungsverordnung
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Überarbeitung des Leitfadens zur Bewirtschaftung von gefährlichen Industrieabfällen für Schwellen- und Entwicklungsländer (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH)
  • Unterstützung der Mitgliedstaaten in Bezug auf die praktische Umsetzung und Anwendung der EU Abfallgesetzgebung
    (Inspektionen und Kontrollen)
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Konzeption und Vorbereitung der technischen Ausstattung zur Datenerhebung und Berichtssystemen zur Abfallwirtschaft in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Studie zu abfallrelevanten Aspekten der neu gelisteten POP-Substanzen und POP-Kandidaten
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Entwicklungen von Empfehlungen zu Beurteilungsmaßstäben für Abfälle mit organischen Inhaltsstoffen, die auf oberirdischen Deponien abgelagert werden sollen
    (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Nordrhein-Westfalen)
  • Studie zu Anforderungen an Anlagen und Annahmekriterien für die Ablagerung von metallischem Quecksilber
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Überprüfung der gesetzlichen Implementierung von Kriterien und Verfahren für die Annahme von Abfällen auf Abfalldeponien gemäß Artikel 16 und Anhang II der Richtlinie 1999/31/EG in den EU-12 Mitgliedstaaten
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Überprüfung der Ausnahme von der Verwendung von Kadmium in bestimmten Batterien und Akkus im Kontext der EU-Altbatterierichtlinie 2006/66/EG
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Helpdesk zur Umsetzung der EU Abfallgesetzgebung (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Studie zur Berechnung der Recyclingeffizienz und Implementierung der EU-Batterierichtlinie 2006/66/EG (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Überprüfung der Konformität von Kriterien und Verfahren für die Annahme von Abfällen auf Abfalldeponien gemäß Artikel 16 und Anhang II der EU-Deponierichtlinie 1999/31/EG in den EU-12 Mitgliedstaaten
    (Europäische Kommission, GD Umwelt)
  • Organisation und Durchführung von Expertenworkshops zur gesetzlichen und praktischen Umsetzung der EU Abfallgesetzgebung in ausgewählten Mitgliedstaaten (Europäische Kommission, GD Umwelt)